Internationales Symposium /

International Symposium

Vorhoelzer Forum der Technischen Universität München

Arcisstrasse 21, 5. Obergeschoss


Dienstag, 17. September 2013

Tuesday, September 17, 2013

Subtraktion / Subtraction

Claudia Meixner und Florian Schlüter,

Meixner Schlüter Wendt Architekten, Frankfurt/Main

„Abbruch als kreatives Potential“


Statement

"Bei unseren Arbeiten geht es immer darum, die Eigenheiten des Ortes und der Aufgabe weiterzutragen und das Vorgefundene zu transformieren. Ob Neubau oder Umbau - wir befassen uns in jedem Fall mit der Weiterverwendung des materiellen und immateriellen Bestandes und den daraus resultierenden Assoziationen."


Biographien

Claudia Meixner 1964 geboren in Bad Hersfeld || 1983- 1991 Architekturstudium an der TH Darmstadt || 1987/ 88 Studium an der Universita degli Studi, Florenz (DAAD Stipendium) || seit 1987 Zeichnung und Malerei - div. Ausstellungen und Beteiligungen || 1991-1995 Freie Mitarbeiterin, Projektpartnerin bei Wörner+Partner, Frankfurt am Main und freischaffende Tätigkeit || 1991-94 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Baukonstruktion und Entwerfen Prof. G. Pfeifer, TH Darmstadt, FB Architektur || 1995-96 Preis, Aufenthalt in der Villa Massimo, Rom || seit 1997 Bürogemeinschaft Meixner Schlüter Wendt Architekten || seit 2005 Städtebaubeirat der Stadt Frankfurt am Main || 2007 Beirat in der Stiftung Städelschule für Baukunst, Frankfurt am Main || 2010 Mitglied im Präsidium des evangelischen Kirchenbautages


Florian Schlüter 1959 geboren in Karlsruhe || 1980-88 Architekturstudium Diplom an der TH Darmstadt, Plastik am Lehrstuhl Prof. W. Grizmek || 1985-86 Studium an der Universita degli Studi, Florenz (DAAD Stipendium) || 1988-95 Freier Mitarbeiter, Projektpartner bei Wörner+Partner, Frankfurt am Main und freischaffende Tätigkeit || seit 1988 Stahlplastik, Zeichnung, Radierung - Teilnahme an Ausstellungen || 1993-98 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl Plastisches Gestalten Prof. F. Bodini, TH Darmstadt, FB Architektur || seit 1997 Bürogemeinschaft Meixner Schlüter Wendt Architekten || 2001 Professur-Vertretung Universität - Gesamthochschule, Siegen



Büroprofil

„Den sehr unterschiedlichen Projekten liegt eine gemeinsame Entwurfsstrategie zu Grunde: Zu den Besonderheiten von Ort und Aufgabe werden spezifische Assoziationen entwickelt. Diese Assoziationen entstehen oft aus der Beobachtung und Analyse bestehender alltäglicher Dinge bzw. Anordnung von Dingen. Dies können stadträumliche Situationen, möblierte Innenräume, gefüllte Kisten, Gegenstände etc. sein. Diese selbstverständlich entstandenen räumlichen Konstellationen haben eine eigene Authentizität und bergen menschliche Erfahrung und Aktion in sich. Sie werden grafisch, plastisch und architektonisch transformiert. Zentraler Begriff ist dabei Wahrnehmung – besonders in der Ambivalenz von Masse und Raum und von Gegenständlichkeit und Abstraktion.


Durch die soziale Erfahrung, die in den ursprünglichen Assoziationsobjekten und den daraus neu entstandenen Projekten liegt, ergeben sich bei diesem Wahrnehmungsprozeß selbstverständlich vitale Nutzungen und soziale Interaktion im realen ggf. urbanen Raum. Es entsteht ein neuer Blick auf dinge und Orte. Dieser neue Blick eröffnet wieder neue Potentiale und Verknüpfungen unterschiedlicher Bilder, Atmosphären und Nutzungen.“


meixner-schlueter-wendt.de